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Du rennst Heiko Gödel 99
Du rennst – weil du Angst hast, du verpennst –
Keine Rast - und die Last, die du trägst drückt schwer-
Irgendwas treibt dich an – Kopf so voll - Gedanken leer –
Du rennst – wohin - wovor weg, weißt du nicht mehr.
Und du fliegst durch die Zeit mit Überschall
Jahr um Jahr bleibt zurück - flüchtiger Augenblick.
Nichts was noch hält, sich in deinen Weg stellt –
Jede Wand umgerannt – schwarzes Loch – freier Fall.
Und du rennst – irgendetwas hinterher
Und du rennst – was es ist weißt du nicht mehr
Und du rennst – nur nach vorn und nie zurück
Und du rennst – auf der Flucht nach dem Glück.
Bunte Bilder – Illussuion – saugst du auf wie ein Schwamm
Jeder Reiz – jeder grelle Blitz – macht heiß – macht dich spitz
Auf der Jagd – immer aufm Sprung – Waffe ohne Sicherung –
Alles nur für dich – gnadenlos – just for fun.
Menschen hinter dir - tiefe Wunden- heilt nicht mehr.
Trotz dein Betteln und Flehn – nicht nochmal – wiedersehn
Schmerz in deiner Brust – ignoriert – nur gelacht –
Doch der Preis ist fällig – deine Seele – gute Nacht !
Und du rennst – irgendetwas hinterher.....
Ich hab Angst um dich –
ich sollt dich hassen, doch ich kanns nicht –
Kann dich nicht halten – ich verlier dich –
Wie ein Insekt in die Kerze fliegt – zisch....
Kennst du die Stille, die dich anschreit ?
Warten auf irgendetwas – Dunkelheit –
Qualvolle Ruhe – du willst einfach nur raus –
Kurzer kalter Windstoß – Licht aus – AUS.
Und du rennst – irgendetwas hinterher
Und du rennst – was es ist weißt du nicht mehr
Und du rennst – nur nach vorn und nie zurück
Und du rennst – auf der Flucht nach dem Glück.
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