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Gideon GbR, Lutz Hammerschmidt, Heiko Gödel, Fred Seidel, Webergasse 20, D-08297 Zwönitz, 2007

ACHTUNG! Wir suchen zwei ambitionierte, technisch möglichst erfahrene junge Menschen, die uns in Sachen Lichttechnik, -steuerung, PA-Technik und Multimedia unterstützen wollen. Bei Interesse an diesem ehrenamtlichen Dienst, nutzt bitte das Kontaktformular unter CONTACT oder ruft uns an.

Alles beginnt in einer Zeit, die man sich fast nicht mehr vorstellen kann - manche sagen, es sei eine bessere Zeit gewesen - doch das mag jeder für sich entscheiden - es ist die Zeit kurz vor der “Wende” - wir schreiben das Jahr

bleibt die Frage: Wer war eigentlich

1986

Andreas Franke, Heiko Gödel und Fred Seidel treffen sich auf dem Dachboden der Frankes in Dorfchemnitz mit einer geborgten (Migma-) E-Gitarre, einem ebensolchen E-Bass, einem ebenfalls geborgten, furchtbar schlechten Schlagzeug und einem (Rema-) Röhrenradio zur Verstärkung. Erklärtes Ziel: Rockmusik machen - anders sein! Durch unser starkes Engagement in der christlichen Jugendarbeit vor Ort (Junge Gemeinde) war uns von vorneherein trotz aller Liebe und Spaß am Musizieren, eins wichtig: Wir wollen eine “christliche” Band sein und diese Botschaft durch unsere Musik weitertragen. Musikalisch orientierten wir uns an unseren damaligen Idolen, wie Springsteen, Dire Straits...In der christlichen Szene sahen wir mit großer Ehrfurcht auf Bands,  wie Solaris, Modus Vivendi (heute Goha), Ignikulus, Exaudi, Imanuel, John Wycliff Band.  

1987

erster (legendärer) Auftritt in Stollberg, Kapelle im Park. Mittlerweile sind Katrin Gödel, Orgel, Olaf Radecke, Rythm. git, und Andreas Lang (heute “Fernseh-Lang”, Zwönitz), Technik, dazugekommen. Mit hauptsächlich Eigenbau-Technik und einer recht unkonventionellen Art zu spielen, produzierten wir einen stones-mäßigen Trashsound, der dann unser Markenzeichen werden sollte und  der uns sofort von den “traditionellen” Kirchenbands dieser Zeit unterschied, sofort einen für uns ungeahnten Begeisterungssturm auslöste und uns den Argwohn der Kirchgemeinde, vor allem der Kantorei, einbrachte (“... Was ist nur aus den braven Kirchenmusikern geworden...?”). Nun - Rockmusik ist nun mal provokant...Der Sturm legte sich wieder - man ließ uns weiter proben.

Anfängliche Begeisterung muß zwangsläufig durch Kontinuität und vor allem Qualität untermauert werden. Und so kommt für Olaf Radecke (der dann spurlos verschwandt) Michael Köhler (git., voc., Mundi..) in die Band.  Er bringt uns eine etwas ruhigere Komponente (“Stern in der Nacht”) in die Musik. Wir spielen Konzerte und musik. Umrahmungen mit unserem Programm “Aufbruch”, einer Umsetzung der “Wende” 1989/90. Lutz Hammerschmidt ersetzt Andreas Lang an der Technik.

Die Zeit danach mit unserem nächsten Programm “Licht am Horizont” bringt eine neue Situation: Das Interesse an christlicher Rockmusik scheint in unserer Region geschwunden. Viele Bands überleben die Wende nicht - eine Zeit von musikalischen Eintagsfliegen - jeder konnte gute Instrumente und Technik kaufen, wovon viele Musiker nur geträumt hatten - das ist nur leider nie ein Garant für gute Musik.

Fred Seidel arbeitet im “Westen” - ersatzweise kommt Rene Teucher von “Return” (bg.) in die Band.

1991

Die Band heißt nun tatsächlich “GIDEON”(siehe auch “Gideon?”) und geht zur ersten MC-Aufnahme ins Studion (Frank Bucher, Studio B, Hormersdorf)- damals noch in den Anfängen - mehr Heimstudio unterm Dach)  O.K. - wir haben alle was gelernt dabei...Es entsteht die MC “Licht am Horizont”.

1992

Markus Mittelbach ( keyb., voc.) kommt, ursprünglich von Jesus Crew und Exaudi, nach längerer  musikalischer Pause in die Band und ersetzt Katrin. Das neue Studio B ist fertig - wir haben beim Ausbau mitgeholfen. Fred ist mitlerweile wieder da. Frank Bucher spendiert uns ein langes Wochenende für eine weitere Studio-Aufnahme. Es entsteht die absolut live eingespielte MC “2” (..”Eagles in the Sky”...”Heiligabend”...”Lucky Blues”...) - limitierte Auflage - sofort verkauft ! Rene Teucher verabschiedet sich und Gideon hat wieder nur eine Bassgitarre.

1994

Heiko Gödel nimmt in Angebot für ein paralleles Projekt an - begrenzt für ein Jahr - zusammen mit Musikern der chrstl. Szene geht er mit einer Cover-Band für anspruchsvolle, teils US-Rockmusik auf Tour. Nach einer intensiven Probenzeit tourt die Band unter dem Namen “Rockprojekt 94” ca. ein halbes Jahr. Trotz großen Erfolges der ca. 15 Konzerte wir das Projekt im Herbst wieder eingestellt - nicht zuletzt wegen des (familiären) Stresses und der terminlichen Überschneidungen.

1995

Der Aufwand an Equipment steigt. Eine professionelle PA wird angeschafft - zur technischen Unterstützung kommt zusätzlich Andre Viertel dazu.

Wir produzieren unser aktuelles Programm “Zeitzeichen” im Tonstudio B - das Resultat: unsere erste CD (“Zeitzeichen”, Einklang).

Alles geht irgendwie routinemäßig weiter und ebendies führt dann...

1996

...zur absoluten Krise. Zum einen die enormen finanziellen Verpflichtungen durch PA und CD, dann fehlende Auftritte und entsprechende Einnahmen und schlußendlich bewegte sich auch musikalisch nicht mehr viel - wir kochten im eigenen Saft - eine tödliche Lethargie machte sich breit.

Ein gemeinsamer Urlaub im Sommer des Jahres (Ungarn) brachte eine klare Positionierung - wir schrieben unsere Gedanken, unseren Entschluß und einige Regeln in einem Papier nieder (“Was wir eigentlich wollen” Ungarn 96) und dies war die Grundlage für den nächsten “Quantensprung”

In Freundschaft und mit ehrlich gemeinten Wünschen für die Band verließen uns erst Michael Köhler und dann Andreas Franke. Für das Tour-Management ist nun Markus (Marks) zuständig.

1998

Wir finden über Musikerkollegen und Freunden zu Enrico Mothes, einem jungen, sehr talentierten Schlagzeuger. Trotz unterschiedlicher musikal. Neigungen spielen wir zusammen...

1999/2000

...unsere zweite CD “Wichtig.” ein - eine Verarbeitung unserer Erfahrungen der letzten ca. 10 Jahre - hauptsächlich aus vorhandenem Material.

Die nun neu entstehenden Songs weisen eine andere, musikalisch gereiftere Linie auf - wesentlich geprägt durch das progressive Schlagzeugspiel von Enrico und Texten mit Qualität und Tiefgang.

Parallel zum “normalen” Rock-Set (das große “Besteck”) bauen wir ein kleines “semi”akustisches Set auf - Ziel: geeignet für kleinere Räume und mehr Augenmerk auf Text und akustische Verständlichkeit. Verschiedene Presse-Rezensionen bescheinigen uns den Erfolg.

 

....Und wieder vergeht Zeit. Wir machen unser Ding. Wir merken es nicht, dass wir irgendwie wieder völlig abtriften - egal...

2002

... feiern wir gemeinsam mit Jesus Crew, die ja bekanntermaßen genauso alt sind wie wir, unser 15-jähriges Jubiläum in der Turnhalle Dorfchemnitz - 15rockt.

Kurz danach gibt uns Enrico seinen Entschluß bekannt, auszusteigen, sich seinem Studium zu widmen und musikalisch projektorientierte Sachen zu machen. Schock.

Dezember 2002

Es gibt so Dinge zwischen Himmel und Erde.... Per Email und ohne daß wir gefragt hätten, meldet sich Sven Seelent bei uns und fragt, welche Band wohl einen Drummer brauchen könnte...Seit dem arbeitet Sven hart mit uns zusammen. Ziel: Eine klare Ausrichtung zum Verkündigungsdienst und neue Musik  - gerader, moderner, eindeutiger...

Dies ist der Stand per März 2003 - wir arbeiten angestrengt am neuen Programm - die Zeit wird knapp - im Mai gehts los... wir und Ihr können gespannt sein... Im Oktober produzieren wir in den Soundjack-Tonstudios in sehr entspannter und professioneller Atmosphäre unsere Promo-CD “Gegen den Wind”

2004

Andre Viertel als langjähriger Co-Techniker bittet um seinen Ausstieg. Die Lücke schließt wiedermal auf wunderbare Weise Thomas Preiß, gelernter und selbstständiger  Tontechniker, der auch parallel für Hatikwah-Chor und Beautiful Friday tätig ist.

2005

Ein weiterer Neuzugang: Matthias Kiefer, versierter Gitarrist (und Polizist) kommt in die Band und ergänzt die Gitarrenarbeit. Gideon hat wieder, wie ursprünglich 2 Gitarren.

Du siehst - alles ist im Fluß und verändert sich. Aber wir vertrauen darauf, daß wir getragen werden. Deshalb ist jede Veränderung eine neue Qualität, die die Sache nur spannender macht und wofür wir unendlich dankbar sind...