|
Wo bist DU ?Heiko Gödel 2003
Ich hab die Gesichter gesehn nach der Flut
Vor den Trümmern ihrer Träume, voll Verzweiflung und Wut
Ich hab die Spuren des Krieges im Fernsehn gesehn
Soviel Tote und Leiden lässt mich den Sender wegdrehn
Und da verrecken Menschen an Hunger und Durst
Übelste Krankheiten, dass ich wieder wegschalten muss
Überall Terror – selbst im Heiligen Land
Der GOTT Abrahams schweigt – wo ist seine heilende Hand ?
Wo bist DU ?
Schaust DU nur machtlos zu ?
Deine Welt geht kaputt und DU schläfst ?
Wo bist DU ?
Warum lässt DU das zu ?
Warum drehst Du DICH weg und bist ruhig ?
Du hast uns nicht gezwungen, dass wir die Flüsse anstaun
Du hast uns nicht befohlen, dass wir die Atmosphäre versaun
Du hast uns nicht gesagt, hier ist reich und hier ist arm
Nichts von Terror und Kriegführn und all diesem Kram
Und nun sitz ich wie Jona am Rand von Ninive
Und sag: GOTT, nun lass endlich Zeichen sehn !
Doch der Himmel schweigt und die Sonne scheint
Als wär alles in Ordnung – kein Problem weit und breit
Wo bist DU ?
Schaust DU nur machtlos zu ?
Deine Welt geht kaputt und DU schläfst ?
Wo bist DU ?
Warum lässt DU das zu ?
Warum drehst Du DICH weg und bist ruhig
Er gab dir ein Gewissen – einen klaren Verstand
Tausend wundervolle Gaben und zu allem freie Hand
Du kannst tun, was du willst, deshalb sei dir bewusst
Du trägst volle Verantwortung, bei allem was du tust
Deine anmaßende Art ist die Geißel der Welt
Du wolltest sein wie ER – hast dich IHM entgegengestellt
Doch wie ein liebender Vater erzieht er dich, sein Kind
Auch wenn es schmerzt – nimm die Lektionen in Demut hin.
Wo bist DU ?
Schaust DU nur machtlos zu ?
Deine Welt geht kaputt und DU schläfst ?
Wo bist DU ?
Warum lässt DU das zu ?
Warum drehst Du DICH weg und bist ruhig
Wo bist DU ?
Schaust DU nur machtlos zu ?
Deine Welt geht kaputt und DU schläfst ?
Wo bist DU ?
Warum lässt DU das zu ?
Warum drehst Du DICH weg und bist ruhig
|